Gelungene Vereinsmeisterschaft 2025
Veröffendlicht am: 24.08.2025
Kurz vor Saisonbeginn sammelten wir wieder viel Spielerfahrung. 12 Männer fanden sich ein, sogar unser alter verdienter Spieler Uwe Schmieder reiste extra aus Köln an, um an einem herrlichen Samstag dabei zu sein.
Das Beisammensein ist natürlich und wie immer das Wichtigste. Zwanglose Gespräche vor der Halle gehören ebenso dazu wie Bratwurst und Bier. Aber: Natürlich wurde gespielt, ja sogar viel. Dabei spricht es für unseren Enthusiasmus, dass nach einer langen Einzelkonkurrenz auch noch die Vereinsmeister im Doppel gekürt werden konnten.
Vorweg: Die Favoriten setzten sich im Einzel durch. Aber wie! In besonderer Erinnerung wird das Viertelfinale zwischen Michael Stamm und unserem technisch so versierten Benni Neumann bleiben. Zwei Matchbälle musste Benni am Ende abwehren. Das ein und andere Mal geriet sogar er in die gefürchtete, ja fast schon legendäre „Stammsche Mühle“. Das Spielglück war klar auf stammscher Seite. Ungewohnt viele Netzroller musste Benni defensiv zurück spielen – und dann ging es halt los: Lang gezogene Vor- oder Rückhand seitens Stamm in Bennis Rückhand, danach seine sichere Ballverteilung, gegen die Neumann kaum ein Mittel fand. Dennoch: Bennis Erfahrung und Ruhe verhinderten ein früheres Ausscheiden.
Während sich Neumann gegen Torsten Möller in fünf Sätzen durchsetzen konnte, fand Emin Gülhan auf seinem Weg ins Finale mit Dominik Seroka und Benni Wülfing kämpferische Gegner. Mit seiner enormen Ball-Geschwindigkeit hielt er beide in Schach, sodass das Finale gegen Benni Neumann gespielt wurde. Schon wieder gab es fünf Sätze, die vor allem zweierlei zeigten: Emin gewann und ist derzeit unser bester Spieler. Und: Im Finale war das zu sehen, was unser hervorragender Organisator Dominik Seroka bei der Pokalvergabe schon sagte: Die Beiden zeigten ein sauberes, technisch versiertes Tischtennis, von dem alle anderen im Verein nur lernen können.
Kurz noch zum Doppel. Torsten Möller gewann die Konkurrenz mit Michael Stamm vor allem deshalb, weil beide die Ruhe bewahrten trotz manchen Rückstands und weil beide sicherer spielten als viele ihrer Gegner. Es reicht nicht immer, den Ball nur auf den Tisch zu spielen – diesmal jedoch ging die Taktik auf, weil starke Spieler nach manchen Bieren und sehr vielen Spielen nicht mehr ganz so konzentriert zu Werke gehen konnten.
Aber wie gesagt: Trotz Müdigkeit am Ende – es war ein herrlicher Samstag, an dem auch das Wetter mitspielte. Sonnenschein vor der Halle, aller Orten freudiges Zuprosten, viele Lacher – was will man mehr?
von: Totti